Strukturwandel

Die Kohleindustrie in Sachsen-Anhalt spielte eine bedeutende Rolle in der Vergangenheit des Landes, insbesondere während des 19. und 20. Jahrhunderts. In dieser Zeit wurden Kohlevorkommen in verschiedenen Teilen Sachsen-Anhalts abgebaut, was zu einem beträchtlichen wirtschaftlichen Wachstum und zur Entwicklung von Bergbau- und Industriestandorten führte.

Insbesondere das Mitteldeutsche Revier, das sich über Teile von Sachsen-Anhalt erstreckt, war bekannt für den Braunkohlenabbau. Die Förderung von Braunkohle war eine der Hauptquellen für die Energiegewinnung und die industrielle Entwicklung in der Region. Große Tagebaue und Kraftwerke entstanden, um die Braunkohle zu fördern und zu verarbeiten.

Mit dem Wandel in der Energiepolitik und dem verstärkten Fokus auf erneuerbare Energien begann der Niedergang der Kohleindustrie in Sachsen-Anhalt, was zur Schließung vieler Bergwerke und zur Reduzierung der Kohleförderung führte. Es gab Bemühungen, alternative Wirtschaftszweige zu fördern und Strukturwandelprozesse einzuleiten, um den wirtschaftlichen Rückgang in den Regionen, die zuvor stark vom Bergbau abhängig waren, zu bewältigen.

Heutzutage spielt die Kohleindustrie in Sachsen-Anhalt eine stark reduzierte Rolle, und die Region konzentriert sich vermehrt auf alternative Energiequellen und andere Wirtschaftszweige, um die ökonomische Entwicklung voranzutreiben. Zu diesem Strukturwandel möchten wir mit dem Projekt Kepotopia beitragen.

Wir sehen in den ehemaligen Industrieregionen nicht nur Spuren der Vergangenheit, sondern auch Potenzial für eine neue, ökologische und kreative Zukunft. Kepotopia soll ein Ort sein, an dem Natur, Kunst und Gemeinschaft zusammenwirken – ein lebendiges Beispiel für Transformation und Erneuerung.